Einzelmeisterschaft im Schulschach des Kreises Sömmerda

Mit 36 Teilnehmern aus 10 Schulen blieb die Beteiligung doch etwas unter den Erwartungen, waren doch im Januar im Mannschaftswettbewerb 18 4er-Teams im Einsatz. Mit 14 Teilnehmern war die Lindenschule Sömmerda Spitze, aber auch sieben Teilnehmer aus Haßleben konnten sich sehen lassen. Schade, dass die seit Jahren gute Arbeit an den Grundschulen in den Gymnasien des Kreises nicht fortgeführt wird. Nur drei Teilnehmer oberhalb der Grundschulen verdeutlichen dieses...

Die Meisterschaft unter Regie von Turnierorganisator Roland Töpfer und den Schiedsrichtern Mathias Niederdorfer und Wolfgang Gerard lief zügig und ohne nennenswerte Probleme ab. Gespielt wurde in vier Gruppen: Wettkampfklassen oberhalb der Grundschulen, Grundschüler Klasse 3 und 4, Grundschüler Klasse 1 und 2 sowie Grundschüler Mädchen.

Bei den Älteren waren schon im Vorfeld alle Sieger ihrer Wettkampfklasse, da sie die separaten Klassen 9/10, 7/8 und 5/6 belegten. Gesamtsieger wurde schließlich mit der vollen Punktzahl Tim Wiesemann (WK IV) als jüngster von ihnen vor Jakob Weber (WK II) und Leander Klein (WK III).

In der WK IV (Klassen 3-4) gab es mit Adrian Niederdörfer einen sicheren Sieger, der ebenfalls die volle Punktzahl erreichte, vor Jonas Brüheim, der nur dem Sieger unterlag, und Maurice Lips, der sich überraschend noch vor Dominik Lange platzieren konnte.

In der WK VI (Klassen 1-2) wurde Luc Schlegel souveräner Sieger. Er ließ seine Verfolger Josias Fiedler und Thore Watzek immerhin bei fünf Runden 1,5 Zähler hinter sich.

Auch bei den Mädchen zeigte sich Marie Hebestreit eindeutig überlegen. Auch sie erreichte 100% der möglichen Punkte und hatte am Ende 1,5 Punkte Vorsprung vor Laura Schmidt. Auf dem dritten Rang kam Mathilda Niederdorfer ein, die damit gleichzeitig beste ihrer Altersgruppe (Klassen 1-2) wurde.

Für alle Teilnehmer gab es Urkunden und Medaillen, die über den Schulsportkoordinator des Landkreises bereitgestellt wurden.

Es gab eine Reihe guter ansprechender Partien zu sehen. Vielfach wurde aber auch zu schnell gezogen, zu wenig überlegt, so dass manche Partie durch grobe Fehler ihren Abschluss fand, aber ebenso eigentlich gewonnene Partien patt oder remis ausgingen. Partieführung und gute Zeitausnutzung der 15 Minuten Bedenkzeit zeigten auf, wer schon länger einem regelmäßigen Training nachgeht.

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